Umweltschutz im eigenen Garten? – Lana KK®
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Umweltschutz im eigenen Garten? Umweltschutz im eigenen Garten?

0 Kommentare / Geposted am von Katja Gottwald

Der Mörder war der Gärtner

Man hat diese riesige Erdbeere und denkt "Noch einen Tag! Noch einen Tag und dann ist sie richtig reif, zuckersüß und bereit zur Ernte". Am nächsten Tag ist nichts außer eine halbleere Hülle übrig.
Schnecken, Ameisen, Blattläuse  - diese kleinen Insekten halten einen Gärtner ganz schön auf trapp. Schnell wird dann zu Pestiziden gegriffen um die Herrschaft über die Pflanzen zurück zu gewinnen.
Dies hat weitreichendere Folgen als zunächst sichtbar. Die Gifte gelangen ins Grundwasser, in die Luft oder setzen sich an Kleidung und Lebensmitteln fest.
Es wurde im Tierreich erforscht, dass bereits kleinste Mengen krebserregend sind, Verhaltensstörungen auslösen oder die Fruchtbarkeit beeinflussen. Andere Tiere wie beispielsweise Vögel erleiden dadurch ebenso Schaden.

Doch was kannst Du stattdessen tun? 

1. Ein vielfältiger Garten, ist ein guter Garten

Biete Vögeln, Igeln und nützlichen Insekten ein Zuhause indem Du ihnen Plätze bereitstellt an denen sie sich gern aufhalten. Sie werden es Dir danken und dafür Schädlinge vertilgen. Ideal sind Hecken, Reisig- oder Steinhäufen.

Auch Insektenhotels steigen in der Beliebtheit. Diese kann man kaufen oder auch selbst bauen und sich kreativ verwirklichen.
Der geeignete Standort sollte trocken und gut vor Regen geschützt sein, sonnig und am besten nach Süden ausgerichtet.

insektenhotel-unterkunft-nuetzlinge

2. Geheimwaffe Lavendelstängel

Wie Du weißt haben Ameisen feste Routen, die sie ablaufen um, Nahrung von der Quelle bis ins Nest zu tragen. Wenn Du allerdings wiederholt Lavendelstängel auf deren Straßen oder in die Nähe ihres Nestes legst, wird dadurch ihr Orientierungssinn gestört und sie suchen sich einen anderen Platz für ihr Nest.

3. Adieu Blattlaus

Nach einem gemütlichen Grillabend kannst Du die erkaltete Asche nutzen und sie in Dein Beet streuen. Blattläuse mögen das gar nicht und werden das Weite suchen.

marienkaefer-blattlaeuse-umweltschutz

4. Barrieren schaffen

So simpel es klingt - es hilft tatsächlich: eine Mauer. Schaffe Barrieren, um Schnecken von Deinem Salat oder anderen Früchten fernzuhalten. Ein Ring aus Tannennadeln, der allerdings nach dem ersten Regen erneuert werden muss. Als einer länger anhaltende Lösung kannst Du auch einen Schneckenzaun aufstellen.
Auch der Trend zum Hochbeet hat nicht nur den Vorteil, dass die Gartenarbeit Rückenschonender wird, sondern auch dass es den Schnecken erschwert wird Dein Gemüse zu erreichen.

5. Gegenspieler

Mit einer gut durchdachten Gartenplanung kannst Du bereits einige Schädlinge fernhalten. So helfen folgende Pflanzen gegen diese "Räuber":

  • Wühlmäuse - Knoblauch
  • Blattläuse - Lavendel, Zwiebel
  • Nacktschnecken - Nelken, Maiglöckchen
  • Kartoffelkäfer - Meerrettich
  • Ameisen - mediterrane Pflanzen

6. Nützlinge als Gartenpolizei

Marienkäfer und Schlupfwespen sind die Nützlinge schlecht hin, denn liebend gern werden sie die Räuber in deinen Beeten bekämpfen.
Marienkäfer kümmern sich um verschiedene Lausarten wie Blatt-, Schild-, Woll- und Deckelläuse. Schlupfwespen sind effektiv gegen Blattläuse, Minierfliegen, Raupen, Schildläuse, die weiße Fliege, Wolläuse und Zikaden.
Du fragst Dich, wie Du nun diese Tiere anlocken kannst? Kein Problem! Mittlerweile kann man sogar in einigen Gartencentern Nützlinge kaufen. Man erhält Eier auf kleinen Karten, die man einfach an die Pflanzen hängt. Innerhalb weniger Tage schlüpfen die Tiere und machen sich ans Werk.

natuerlicher-fressfreind-schlupfwespe

7. Natürlicher Pflanzenschutz selbstgemacht

Sicher hast Du schon von Brennesseljauche gehört oder sogar schonmal gerochen. Was für die menschliche Nase unangenehm ist, ist es in diesem Fall auch für Schädlinge.
Um den Pflanzenschutz selbst herzustellen, musst Du lediglich Blätter von Brennesseln in Wasser einweichen und in die Sonne stellen. Rühre das Gemisch jeden Tag um. Du wirst bemerken, dass die Gärung einsetzt. Nach zwei bis drei Wochen steigen keine Bläschen mehr auf.  Nun kannst Du die Brennesseljauche im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnen und damit Deine Pflanzen besprühen.

Brennesseljauche ist übrigens nicht nur ein guter Pflanzenschutz, sondern auch ein super Dünger.

Wie Du siehst muss es nicht immer die Giftspritze sein. Mit einfachen Mitteln kannst Du auf natürliche Weise Deinen Garten schützen. Umweltschutz beginnt bereits im heimischen Garten - mach mit 😊 🍀

Der Mörder war der Gärtner

Man hat diese riesige Erdbeere und denkt "Noch einen Tag! Noch einen Tag und dann ist sie richtig reif, zuckersüß und bereit zur Ernte". Am nächsten Tag ist nichts außer eine halbleere Hülle übrig.
Schnecken, Ameisen, Blattläuse  - diese kleinen Insekten halten einen Gärtner ganz schön auf trapp. Schnell wird dann zu Pestiziden gegriffen um die Herrschaft über die Pflanzen zurück zu gewinnen.
Dies hat weitreichendere Folgen als zunächst sichtbar. Die Gifte gelangen ins Grundwasser, in die Luft oder setzen sich an Kleidung und Lebensmitteln fest.
Es wurde im Tierreich erforscht, dass bereits kleinste Mengen krebserregend sind, Verhaltensstörungen auslösen oder die Fruchtbarkeit beeinflussen. Andere Tiere wie beispielsweise Vögel erleiden dadurch ebenso Schaden.

Doch was kannst Du stattdessen tun? 

1. Ein vielfältiger Garten, ist ein guter Garten

Biete Vögeln, Igeln und nützlichen Insekten ein Zuhause indem Du ihnen Plätze bereitstellt an denen sie sich gern aufhalten. Sie werden es Dir danken und dafür Schädlinge vertilgen. Ideal sind Hecken, Reisig- oder Steinhäufen.

Auch Insektenhotels steigen in der Beliebtheit. Diese kann man kaufen oder auch selbst bauen und sich kreativ verwirklichen.
Der geeignete Standort sollte trocken und gut vor Regen geschützt sein, sonnig und am besten nach Süden ausgerichtet.

insektenhotel-unterkunft-nuetzlinge

2. Geheimwaffe Lavendelstängel

Wie Du weißt haben Ameisen feste Routen, die sie ablaufen um, Nahrung von der Quelle bis ins Nest zu tragen. Wenn Du allerdings wiederholt Lavendelstängel auf deren Straßen oder in die Nähe ihres Nestes legst, wird dadurch ihr Orientierungssinn gestört und sie suchen sich einen anderen Platz für ihr Nest.

3. Adieu Blattlaus

Nach einem gemütlichen Grillabend kannst Du die erkaltete Asche nutzen und sie in Dein Beet streuen. Blattläuse mögen das gar nicht und werden das Weite suchen.

marienkaefer-blattlaeuse-umweltschutz

4. Barrieren schaffen

So simpel es klingt - es hilft tatsächlich: eine Mauer. Schaffe Barrieren, um Schnecken von Deinem Salat oder anderen Früchten fernzuhalten. Ein Ring aus Tannennadeln, der allerdings nach dem ersten Regen erneuert werden muss. Als einer länger anhaltende Lösung kannst Du auch einen Schneckenzaun aufstellen.
Auch der Trend zum Hochbeet hat nicht nur den Vorteil, dass die Gartenarbeit Rückenschonender wird, sondern auch dass es den Schnecken erschwert wird Dein Gemüse zu erreichen.

5. Gegenspieler

Mit einer gut durchdachten Gartenplanung kannst Du bereits einige Schädlinge fernhalten. So helfen folgende Pflanzen gegen diese "Räuber":

  • Wühlmäuse - Knoblauch
  • Blattläuse - Lavendel, Zwiebel
  • Nacktschnecken - Nelken, Maiglöckchen
  • Kartoffelkäfer - Meerrettich
  • Ameisen - mediterrane Pflanzen

6. Nützlinge als Gartenpolizei

Marienkäfer und Schlupfwespen sind die Nützlinge schlecht hin, denn liebend gern werden sie die Räuber in deinen Beeten bekämpfen.
Marienkäfer kümmern sich um verschiedene Lausarten wie Blatt-, Schild-, Woll- und Deckelläuse. Schlupfwespen sind effektiv gegen Blattläuse, Minierfliegen, Raupen, Schildläuse, die weiße Fliege, Wolläuse und Zikaden.
Du fragst Dich, wie Du nun diese Tiere anlocken kannst? Kein Problem! Mittlerweile kann man sogar in einigen Gartencentern Nützlinge kaufen. Man erhält Eier auf kleinen Karten, die man einfach an die Pflanzen hängt. Innerhalb weniger Tage schlüpfen die Tiere und machen sich ans Werk.

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7. Natürlicher Pflanzenschutz selbstgemacht

Sicher hast Du schon von Brennesseljauche gehört oder sogar schonmal gerochen. Was für die menschliche Nase unangenehm ist, ist es in diesem Fall auch für Schädlinge.
Um den Pflanzenschutz selbst herzustellen, musst Du lediglich Blätter von Brennesseln in Wasser einweichen und in die Sonne stellen. Rühre das Gemisch jeden Tag um. Du wirst bemerken, dass die Gärung einsetzt. Nach zwei bis drei Wochen steigen keine Bläschen mehr auf.  Nun kannst Du die Brennesseljauche im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnen und damit Deine Pflanzen besprühen.

Brennesseljauche ist übrigens nicht nur ein guter Pflanzenschutz, sondern auch ein super Dünger.

Wie Du siehst muss es nicht immer die Giftspritze sein. Mit einfachen Mitteln kannst Du auf natürliche Weise Deinen Garten schützen. Umweltschutz beginnt bereits im heimischen Garten - mach mit 😊 🍀

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